Integrationshelfer

Bürger können sich zu Integrationshelfern ausbilden lassen.

Um anerkannte Flüchtlinge sowie Geflüchtete mit guter Bleibeperspektive bei der Integration in die Gesellschaft zu unterstützen, bietet das Landratsamt Neu-Ulm eine Basisqualifizierung zu ehrenamtlichen Integrationsbegleitern an. Das Angebot richtet sich an alle Menschen, auch gerne mit eigenen Migrationserfahrungen, die sich im Bereich Asyl und Integration einbringen wollen. Personen ohne ehrenamtliche Erfahrungen sind nach Angaben des Landratsamtes genauso willkommen wie diejenigen, die sich bereits in diesem Bereich engagieren.

Eine Informationsveranstaltung am Freitag, 20. Juli, soll allen Interessierten einen ersten Überblick über die Inhalte der Qualifizierungsangebote geben. Sie findet unter Leitung der Integrationslotsin Margarete Fischer von 16 bis circa 17.30 Uhr im Gemeindesaal am Petrusplatz 8 in Neu-Ulm statt. Ab September bietet das Landratsamt dann eine insgesamt 18-stündige, kostenlose Basisqualifizierung zu diesem Thema an. Die Qualifizierung ist in unterschiedliche Module aufgeteilt.

In den Schulungen erfahren die Teilnehmer Wissenswertes über Integration, Migration und Flucht. Auch interkulturelle Kommunikation und Kompetenz sowie Werte und Normen und weitere Inhalte werden besprochen. Darüber hinaus sollen die individuellen Möglichkeiten für ein Engagement vor Ort, entsprechend der jeweiligen Interessen und Ressourcen der Schulungsteilnehmer, thematisiert werden. Außerdem können zusätzliche Schulungsinhalte nach Bedarf und Interesse mit aufgenommen werden. Die Schulung schließt mit einem Zertifikat ab. Hierfür ist eine Teilnahme an allen Terminen erforderlich.

Alle Interessierten, die an der Infoveranstaltung teilnehmen möchten, werden gebeten, sich bis spätestens Montag, 16. Juli, im Landratsamt Neu-Ulm anzumelden.

Kontakt: Margarete Fischer, Integrationslotsin im Landratsamt Neu-Ulm, Telefon: 0731/70402671; E-Mail: margarete.fischer@lra.neu-ulm.de.

(Quelle: https://www.augsburger-allgemeine.de/illertissen/Gefluechteten-unter-die-Arme-greifen-id51571221.html)