Generell erhalten Asylsuchende nur in „akuten“ Fällen ärztliche Versorgung. Bevor ein Asylsuchender einen Arzt aufsuchen darf, muss er sich einen Berechtigungsschein (in der Regel persönlich) beim Landratsamt abholen. Der AK Gesundheit kümmert sich um:
     

  • Berechtigungsscheine
  • Terminabsprachen mit Ärzten
  • Fahrdienste und Begleitung sowie Übersetzungshilfen beim Arzt
  • Nachsorge bei Operationen
  • Tägliche „Weh-Wehwechen“

 

Es kommt vor, dass einige Asylbewerber einfach nur Halsschmerzen haben, aber oft belasten auch große Sorgen den Körper und die Seele und die Betroffenen stellen sie quälende Fragen:
     

  • Wie geht es weiter?
  • Werde ich abgeschoben?
  • Darf ich bleiben?
  • Darf ich einen Sprachkurs belegen?
  • Bekomme ich Arbeit?
  • Wie geht es meiner Familie?

 

Viele von ihnen müssen hier miterleben, wie sie Freunde und Familienangehörige im Krieg oder Mittelmeer verlieren. Hier versuchen wir, da zu sein und zur Seite zu stehen.